Hämorrhagische Kaninchenkrankheit breitet sich aus

Hämorrhagische Kaninchenkrankheit breitet sich aus

Ausgelöst durch die neue Virusvariante, das Rabbit Haemorrhagic Disease Virus 2 (RHDV-2), breitet sich die hämorrhagische Kaninchenkrankheit bundesweit aus.

Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilte, schützen die derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe zwar effizient gegen das klassische Virus, jedoch nur bedingt gegen RHDV-2.

Um einen maximalen Impfschutz zu erhalten, sollte unbedingt den aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo VET.)gefolgt werden:

Empfohlen wird eine zweimalige Grundimmunisierung im Abstand von drei Wochen und anschließend halbjährliche Wiederholungsimpfung mit einem der beiden monovalenten Impfstoffe Cunivak RHD oder RIKA-VACC RHD.

Zusätzlich rät das FLI, besonderes Augenmerk auf Maßnahmen des allgemeinen Infektionsschutzes, die einen Virus-Eintrag verhindern sollen, zu legen. Dazu gehören Hygiene, Desinfektion und wenn möglich Quarantänehaltung bei Zukauf von Tieren sowie regelmäßige Kotuntersuchungen.